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Grüne Termine

  • 08.02.2012 19:15 Uhr, Parteisitzung, Grünes Zentrum
  • 22.02.2012 19:15 Uhr, Parteisitzung, Grünes Zentrum
  • 29.02.2012 18:30 Uhr, Arbeitsgruppe Sozialpolitik, Lagerhalle - Raum folgt

Stadtverband Osnabrück

Tel.: 0541 2 45 50
partei(ät)gruene-os.de

Große Straße 55
49074 Osnabrück

Geschäftszeiten:
Di. 16:00 - 18:30 Uhr
Do. 8:00 - 12:00 Uhr

Kontoverbindung:
Bündnis 90/Die Grünen Osnabrück-Stadt
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Stadtratsfraktion Osnabrück

Tel.: 0541 323-3130, -3131;
Fax: 0541 323-4336;
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Rathaus/Bierstraße 28
49074 Osnabrück

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Platz da für Kinder und Familie

Kinder- und Familienfreundlichkeit sind die wichtigsten Voraussetzungen für eine lebenswerte und zukunftsfähige Stadt. Deshalb stellen wir GRÜNEN die Interessen von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern in den Mittelpunkt unserer Politik. Dafür sind neben der notwendigen Infrastuktur kulturelle und soziale Angebote und vor allem ein kinderfreundliches Wohnumfeld besonders wichtig. Daran wollen wir mitarbeiten.

Früher, länger, besser: Betreuung, Bildung und Erziehung von Anfang an

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Wir GRÜNEN stehen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Deshalb setzen wir uns für ein bedarfgerechtes Betreuungsangebot für unter Dreijährige ein. Für berufstätige Eltern sind Ganztagsangebote und flexiblere Öffnungszeiten wichtig. Wir streben beitragsfreie Kindertagesstätten an und haben als Einstieg ein ausgewogenes Konzept zur Beitragssenkung im letzten Kindergartenjahr und für Geschwisterkinder vorgelegt. Wir brauchen keine Weihnachtsgeschenke sondern zielgerichtete Konzepte. Nur durch kleinere Gruppen, bessere Räume und pädagogische Konzepte werden Kindergärten zu Orten frühkindlicher Bildung. Vor allem bei sozial benachteiligten Eltern müssen neue Konzepte greifen, die frühkindliche Bildung, Erziehung und Familienarbeit für eine bestmögliche Förderung der Kinder zusammenbringen. Weil die Kenntnis der deutschen Sprache Voraussetzung für erfolgreiche Schulbildung ist, muss frühkindliche Sprachförderung zentrale Aufgabe aller Kindertageseinrichtungen sein.

Gesundheit fördern: Lebensperspektiven verbessern.
Die steigende Zahl übergewichtiger Kinder ist ein zentrales Problem. Besonders häufig betroffen sind davon Kinder aus sozial benachteiligten Familien. Kindertageseinrichtungen haben daher die Aufgabe, Bewegung und gesunde Ernährung zu fördern. Dafür wollen wir die notwendigen Voraussetzungen schaffen. Wichtig ist zudem ein gesundes Wohnumfeld ohne Feinstaubbelastungen oder krankmachenden Lärm. Auch deshalb zielt unsere Verkehrspolitik auf die Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel.

Platz da: Orte für Jugendliche schaffen

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Für Jugendliche gibt es zu wenig Treffpunkte. CDU und FDP haben in den vergangenen Jahren die finanziellen Mittel für Jugendeinrichtungen empfindlich gekürzt. Diese Entscheidung war falsch. Die Arbeit der Jugendtreffs und Jugendzentren muss zeitgemäß weiter entwickelt und ausreichend gefördert werden. Wir wollen Jugend- und Stadtteilzentren, die Öffnung von Schulhöfen als Spielflächen und öffentlich zugängliche Sportflächen. Die Alex Skatehall muss als wichtiger Treff für Jugendliche erhalten bleiben.

Kinder- und Jugendkarte
Wir sind für die Einführung einer Kinder- und Jugendkarte für soziale und kulturelle Teilhabe. Auf dieser Karte wird allen Osnabrücker Kindern und Jugendlichen bis 16 Jahren jährlich ein fester Betrag zur Verfügung gestellt. Er kann für kulturelle, soziale und gesundheitsfördernde Angebote genutzt werden.

Kinderrechte ausbauen

Mädchen und Jungen haben das Recht, an Entscheidungen beteiligt zu werden. Ihre Entscheidungskompetenz zu fördern, ist nicht nur Aufgabe der Familien, sondern der ganzen Gesellschaft. Die von CDU und FDP durchgesetzte Schließung des Kinderbüros und die Auflösung der Kinderkommission werden wir rückgängig machen.

Schule ist mehr als ein Lernort

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Kein Kind darf zurückgelassen, kein Kind darf in seiner Entwicklung beschränkt werden. Die erfolgreichen Länder bei internationalen Bildungsstudien beweisen: Möglichst langes gemeinsames Lernen ist eine der Voraussetzungen zum bestmöglichen Bildungserfolg. Deshalb wollen wir eine neunjährige Basisschule für alle. Mit der Abschaffung der Orientierungsstufe und Trennung der Kinder bereits nach der 4. Klasse hat die CDU/ FDP- Landesregierung den genau entgegen gesetzten Weg eingeschlagen.
In den nächsten Jahren wird es erheblichen Bedarf zur Sanierung unserer Schulen geben. Wir brauchen ein Schulsanierungskonzept, das sinkenden Schülerzahlen und den sich verändernden Anforderungen an Schulen Rechnung trägt. Obwohl Bildungspolitik zunächst Landesaufgabe ist, kann eine kommunale Bildungs- und Schulpolitik nicht auf eine reine Infrastrukturpolitik reduziert werden, wie dies in den letzten Jahren der Fall war.

In der Ratsperiode 2006-2011 werden wir uns für folgendes einsetzen:

- Ausbau echter Ganztagsschulen mit flexiblerer Handhabung der Stundenpläne und verstärkter individueller Förderung.
- Ausstattung aller städtischen Schulen mit neuen Technologien.
- Kooperationsmodelle in der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schulen zur Förderung praxisnaher Schulausbildung und bei der Berufsorientierung.
- Integration behinderter Schülerinnen und Schüler in schulische Regelangebote.
- Ausreichende sozialpädagogische Betreuung an den Schulen
- Beibehaltung der Grundschulbezirke.
STADTVERBAND
STADTRATSFRAKTION