Das gute Wahlergebnis in Osnabrück und den Einzug Dorothea Steiners in den Bundestag nahmen die Osnabrücker GRÜNEN zum Anlass auf einer Mitgliederversammlung auf ein erfolgreiches Wahlkampfjahr 2009 zurückzublicken. Steiner dankte den Parteimitgliedern für ihren Einsatz im Wahlkampf.
Doch die GRÜNEN blickten auch voraus. Jetzt müsse bei entscheidenen Themen weiter gekämpft werden. Mit breiten gesellschaftlichen Bündnissen müsse man dem unsozialen und unökologischen schwarz-gelbem Koalitionspapier entgegentreten. Für den Bereich Atomkraft kündigten die GRÜNEN besonderen Widerstand an. Nun gelte es die Rolle der Opposition anzunehmen.
Für das Wahlkampffreie Jahr 2010 planen die GRÜNEN in Osnabrück vor allem inhaltliche Arbeit. Jetzt sei die Möglichkeit für inhaltliche Weiterentwicklung da.
Die Osnabrücker GRÜNEN freuen sich auf die in zwei Wochen in der Osnabrückhalle stattfindende Landesdeligiertenkonferenz. Hier stehen neben der Bundespolitik mit den Reden vom Parteivorsitzenden Cem Özdemir und dem Bundestagsfraktionsvorsitzenden Jürgen Trittin, vor allem die Verkehrspolitk für Niedersachsen im Mittelpunkt. Motto: GRÜN macht Mobil!
Darüber hinaus finden Gremienwahlen statt. Für Osnabrück wird Anne Kura für den Parteirrat kandidieren. Hierzu bekam die Vorstandssprecherin das einstimmige Votum der Versammlung.
Die GRÜNEN diskutierten auch die Mobilität vor Ort, der vorgelegte MasterplanMobilität, über den der Rat demnächst zu beschließen habe. Die Fraktion machte deutlich, dass die Gutachter in der ausführlichen Fassung des Plans gute Argumente gegen die "Westumgehung" genannt hätten.
Die Zukunft der Johannesschule wurde diskutiert. Die Mehrheit der anwesenden Mitglieder machten deutlich, dass sie einer konfessionellen von der katholischen Kirche geführten Schule kritisch gegenüber stünden. Integrative Ansätze und interreligiöse Zusammenarbeit seien zwar generell zu begrüßen, doch ob hierfür eine Grundschule die richtige Einrichtung sei, wurde von den Mitgliedern stark bezweifelt.