Am Dienstag, dem 29. März, haben die Osnabrücker GRÜNEN auf ihrer Mitgliederversammlung die Weichen für die Kommunalwahl im Herbst gestellt. Mit etwa 50 Mitgliedern und Interessierten diskutierte die Versammlung das Wahlprogramm und verabschiedete es mit einigen Änderungen einstimmig.
„Mit unserem Konzept für ein GRÜNES Osnabrück gehen wir mit Schwung und einer ausgezeichneten Grundlage geschlossen in den Kommunalwahlkampf“, erklärte Vorstandssprecherin Anne Kura.
Den Entwurf, den der Vorstand Anfang März vorgelegt hatte, basierte auf intensiver Arbeit zahlreicher Mitglieder. Die Programmentwicklung war als langfristiger Prozess angelegt. Sie wurde weitgehend von fünf Arbeitsgruppen geleistet, in denen sich Mitglieder des Vorstands und der Stadtratsfraktion, langjährige und neue engagierte Mitglieder, sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger eingebracht haben. „Wir haben in einem konstruktiven und zielgerichteten Arbeits- und Diskussionsprozess die Kompetenz, Kenntnisse und Vorstellungen von einem GRÜNEN Osnabrück Vieler zusammenbringen können“, erläutert Sebastian Bracke, Sprecher des Vorstandes.
Die Schwerpunkte des Programms liegen auf der Steigerung der Lebensqualität und der Verantwortung für die Zukunft. „Als Grundlage dafür müssen in Osnabrück Klima- und Umweltschutz gestärkt werden, diese Bereiche stehen daher am Anfang des Programms“, so Kura. Der Fokus der GRÜNEN Konzepte für die Stadtentwicklung liegt auf der ökologischen Modernisierung. Die Grünen stehen für vitale Stadtteile, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Teilhabe. Die Förderung von Bildung und Familien stehen genau wie eine vielfältige Kultur im Zentrum der Vorstellung der GRÜNEN für eine lebendige Osnabrücker Gesellschaft. Gesichert werden müsse dies durch eine nachhaltige Wirtschafts- und Finanzpolitik, die Ökologie und Ökonomie verbinde. Die GRÜNEN wollen die BürgerInnen stärker an der Entwicklung der Kommune beteiligen und schlagen deshalb etwa die Einführung eines Bürgerhaushalts und einer Bürgeranleihe für die energetische Sanierung städtischer Gebäude vor.
Der Dank des Vorstands, der die Arbeitsergebnisse der Gruppen zu einem Gesamtentwurf zusammengeführt hatte, galt allen, die sich eingebracht haben. „Ein kommunales Programm ist so gut, wie das Herzblut das in ihm steckt - wir haben ein sehr gutes Programm. Jetzt wollen wir dafür kämpfen, es umzusetzen. Das ist gut für die Zukunft Osnabrücks“, so Bracke.
„Bei uns GRÜNEN steht immer der Inhalt an erster Stelle“, erklärte Kura zum Abschluss der Versammlung im Hinblick auf die am 31. Mai 2011 folgende Listenaufstellung des Stadtverbandes.