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Grüne Termine

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Stadtverband Osnabrück

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KettenreAktion

Menschenkette gegen Atomkraft

Die Anti-AKW-Bewegung plant für den 24. April eine spektakuläre Demonstration - eine 120 km lange Menschenkette zwischen den AKWs Brunsbüttel und Krümmel. In ganz Norddeutschland läuft die Mobilisierung auf Hochtouren.

In Osnabrück haben wir ein Bündnis gebildet, dass Busse organisiert und für die Teilnahme wirbt: Das Osnabrücker Bündnis "Anti-Atom-Kette"

Ab sofort können Fahrkarten erworben werden - 5 Euro (Schüler, Studenten und Erwerbslose), 15 Euro (Normalpreis) und 20 Euro oder mehr als Solidaritätsticket.

Osnabrücker Aufruf

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Atomkraft-GegnerInnen,
 
letztes Jahr kurz vor den Bundestagswahlen demonstrierten 50.000 Menschen in Berlin für ein Festhalten am geplanten Atomausstieg. Ans Ruder gekommen sind allerdings CDU und FDP, die sich im Wahlkampf dafür stark gemacht haben, die Laufzeiten deutscher Atommeiler zu verlängern. Entscheidungen darüber stehen in diesem Jahr an. Und wie sie ausgehen werden, hängt nicht zuletzt davon ab, ob die Atombefürworter auf entschiedenen Widerstand stoßen.
 
Wie Ihr vielleicht schon gehört habt, plant die Anti-AKW-Bewegung deshalb eine große Aktion am 24. April - eine Menschenkette zwischen den beiden Pannenreaktoren Brunsbüttel und Krümmel (Infos unter www.anti-atom-kette.de).
 
Ziel: kurz vor den Landtagswahlen in NRW noch einmal gegen die Laufzeitverlängerung von AKWs im Allgemeinen und gegen das Wiederanfahren von Krümmel und Brunsbüttel im Speziellen zu demonstrieren.
 
Diese Menschenkette ist ein ehrgeiziges Projekt. Sie wird über eine Strecke von 120 km gehen - und wenn sie einigermaßen geschlossen werden soll, braucht es mindestens 25.000 DemonstrantInnen. Bundesweit wird die Aktion aber schon von vielen Organisationen unterstützt.
 
Auch in Osnabrück hat sich inzwischen ein breites Bündnis zusammen gefunden und organisiert Busse zur Menschenkette.

Und vor allem - fahrt selber mit!

Ab sofort könnt Ihr Euch für die Busse anmelden. Je früher Ihr das tut, um so leichter haben wir es mit der Planung. Und so geht’s:

- Meldet Euch unter stefan.wilker@gmx.de oder 0541/5061479 an. Hier gibt es bei Bedarf auch weitere Informationen.

- Überweist den Fahrpreis (5 € für Schüler, Studenten, Arbeitslose - 15 € für Normalverdiener - 20 € oder mehr als Solidaritätspreis) auf das Konto

                Stefan Wilker, Postbank Hamburg, Kto.Nr. 941 491 201, BLZ 200 100 20
                Verwendungszweck „Menschenkette“

- Wichtig: Erst nach Eingang des Geldes seid Ihr verbindlich angemeldet!

- Auch wichtig: bitte zahlt so viel, wie Euch möglich ist. (Wenn wir kein Minus machen wollen, brauchen wir bei einem vollbesetzten Bus im Schnitt rund 13 Euro pro MitfahrerIn.)

- Wir teilen Euch rechtzeitig mit, wann und wo die Busse am 24. April abfahren.

der Streckenverlauf

Aufruf

KETTENreAKTION: Atomkraft abschalten!

Aktions- und Menschenkette Samstag 24. April 2010 Brunsbüttel - Hamburg - Krümmel

Der Konflikt um den Atomausstieg spitzt sich zu: In Kürze wird darüber entschieden, ob die Pannenreaktoren Krümmel und Brunsbüttel vor der Haustür Hamburgs wieder ans Netz gehen – oder für immer abgeschaltet bleiben. Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen Anfang Mai gehen die Verhandlungen zwischen Regierung und Atomkonzernen über längere Laufzeiten für Atomreaktoren in die heiße Phase.

Wir stehen am energiepolitischen Scheideweg: Wird weiter auf Dinosauriertechnologien gesetzt – oder konsequent auf Erneuerbare Energien umgestiegen.

Es ist an der Zeit, ein spektakuläres Signal an Bundesregierung und Stromkonzerne zu richten: Auf Atomkraft setzen? Nicht mit uns! Mit Zigtausenden Menschen werden wir am 24. April 2010 eine große Aktions- und Menschenkette zwischen den Reaktoren Krümmel und Brunsbüttel bilden – zwei Tage vor dem Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl (26. April 1986).

Wir wollen raus aus einer Technologie, die ein verheerendes Unfallrisiko birgt, den Ausbau Erneuerbarer Energien blockiert und Tausenden Generationen tödlichen Atommüll aufbürdet. Die Skandale um die Endlagerstandorte Asse und Gorleben zeigen: Das Problem des Jahrmillionen strahlenden Mülls ist völlig ungelöst.

Manche von uns fordern die sofortige Stilllegung aller Atomkraftwerke, denn jeder Tag Weiterbetrieb kann einer zu viel sein. Andere wollen, dass zumindest die Laufzeiten nicht verlängert werden. Die Pannen-Reaktoren Krümmel und Brunsbüttel dürfen auf keinen Fall wieder ans Netz, sie müssen sofort und endgültig stillgelegt werden.

Die Alternativen sind längst da, sie müssen nur durchgesetzt werden. Die Zukunft ist erneuerbar – im Dreiklang von Erneuerbaren Energien, Energiesparen und Energieeffizienz.
 

STADTVERBAND
Bündnis 90 / Die Grünen Osnabrück Stadtratsfraktion und Stadtverband, Hochschulgruppe und Grüne Jugend