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Grüne Termine

  • 23. Mai, Parteisitzung, 19:15, Lagerhalle Raum 204

Stadtverband Osnabrück

Tel.: 0541 2 45 50
partei(ät)gruene-os.de

Große Straße 55
49074 Osnabrück

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Di. 16:00 - 18:30 Uhr
Do. 8:00 - 12:00 Uhr

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Ausbeutung von PraktikantInnen stoppen

GRÜNE Jugend: Wir wollen auf Missstand aufmerksam machen!

Immer mehr junge Erwachsene sind heute gezwungen, kostenlose oder gering entlohnte Praktika zu absolvieren. Kaum eine BerufseinsteigerIn bekommt heute mehr das, was sie/er eigentlich verdienen würde. Die GRÜNE JUGEND ist nicht bereit, dies länger hinzunehmen.
Mit einem Aktionstag in Osnabrücks Einkaufsmeile Große Straße fordern sie kommenden Samstag die Einführung von Mindestlöhnen für PraktikantInnen und die Stärkung der ArbeitnehmerInnenrechte. "Wir werden in 'mobile Ausbeutungsstellen' als PraktikantInnen im Sträflingsanzug den PassantInnen kostenlose Dienstleistungen anbieten.", so Franziska Bode, Mitglied der Grünen Jugend Osnabrück. Zusammen mit Dieter Reinhardt, dem grünen Bundestagskandidaten, kritisiert sie, dass zunehmend PraktikantInnen in Betrieben dazu eingesetzt werden, ganze Projekte zu organisieren, feste Bürodienste zu übernehmen und so andere Stellen zu verdrängen. Lohn gibt es keinen. "Die GRÜNE JUGEND fordert einen gesetzlichen Mindestlohn für Praktika und Berufseinstieg. Praktika (von maximal drei Monaten) sollen danach mit mindestens 300 Euro für PraktikantInnen mit Berufsabschluss mit mindestens 600 Euro entlohnt werden. Anstellungen mit über drei Monaten Dauer sind als Berufseinstieg mit mindestens 800 Euro monatlich zu vergüten," so Franziska Bode weiter. "Es darf nicht sein, dass junge Menschen als kostenlose Arbeitskraft missbraucht werden. Wir wollen gerechten Lohn für gute Arbeit. Unternehmen dürfen junge Menschen nicht ausbeuten und drangsalieren - egal, wie eng der Arbeitsmarkt gerade ist. Es darf nicht sein, dass reguläre Arbeitsplätze durch kostenlose PraktikantInnen ersetzt werden", unterstreicht Dieter Reinhardt abschließend.
STADTVERBAND
Bündnis 90 / Die Grünen Osnabrück Stadtratsfraktion und Stadtverband, Hochschulgruppe und Grüne Jugend